Netto-Brutto-Rechner 2026: vom Wunschnetto zum Brutto

Im Vorstellungsgespräch oder bei einer Gehaltsverhandlung denkst du in Netto, verhandelt wird in Brutto. Dieser Rechner geht den Weg rückwärts: Du gibst ein, was im Monat auf deinem Konto ankommen soll, und er sucht das Bruttogehalt, das genau dieses Netto ergibt, mit derselben Lohnsteuerberechnung wie unser Brutto-Netto-Rechner.

Rechtsstand 2026Werte geprüft:

Nötiges Bruttogehalt

3.804,79€ pro Monat

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Reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Nächster Schritt:Mit diesem Brutto dein Netto berechnenArbeitgeberkosten für dieses Brutto berechnen

Dein Wunschnetto

Was nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto ankommen soll, ohne Einmalzahlungen.

Die Steuerklasse bestimmt die monatliche Lohnsteuer und damit am stärksten, wie viel Brutto du brauchst.

Wirkt auf die Kirchensteuer (8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %) und auf die Pflegeversicherung in Sachsen (0,5 Prozentpunkte mehr).

Alle Kinder, auch erwachsene: Eltern zahlen keinen Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung. Ohne Kinder sind es ab 23 Jahren 0,6 Prozentpunkte mehr.

Nur wenn du Mitglied einer kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaft bist.

Privat Versicherte zahlen ihren Beitrag abzüglich des Arbeitgeberzuschusses selbst; der Rechner zieht ihn wie einen Sozialabzug vom Netto ab.

%

Kassenindividuell, 2026 im Durchschnitt 2,9 %. Du trägst die Hälfte.

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Im Vergleich

Nötiges Bruttogehalt3.804,79 € pro Monat
Netto bei diesem Brutto2.500 € pro Monat

Differenz-1.304,79 € pro Monat

Abzüge bei diesem Brutto

Netto bei diesem Brutto
2.500 € pro Monat
Bruttogehalt im Jahr
45.657,48 € pro Jahr
Lohnsteuer
477,25 € pro Monat
Rentenversicherung
353,85 € pro Monat
Arbeitslosenversicherung
49,46 € pro Monat
Krankenversicherung
332,92 € pro Monat
Pflegeversicherung
91,31 € pro Monat
Abzüge gesamt
1.304,79 € pro Monat
Abzüge in Prozent des Bruttos
34,29 %
Brutto + Arbeitgeber-Sozialbeiträge
4.609,50 € pro Monat

Gut zu wissen

Das Ergebnis ist das kleinste Brutto auf den Cent, dessen Netto dein Ziel erreicht. Wegen der Rundungen im Lohnsteuerverfahren kann das Netto dabei ein paar Cent über dem Ziel liegen.

  • Brutto + Arbeitgeber-Sozialbeiträge ist nicht der volle Aufwand des Arbeitgebers: Umlagen, Unfallversicherung und weitere Kosten kommen hinzu. Die komplette Rechnung zeigt der Arbeitgeber-Gehaltsrechner.

Unverbindliche Berechnung nach dem Lohnsteuer-Programmablaufplan 2026 und den Sozialversicherungswerten 2026 für ein laufendes Monatsgehalt. Annahmen: mindestens 23 Jahre alt, keine Einmalzahlungen, keine Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte, kein Faktorverfahren. Die tatsächliche Jahressteuer ergibt sich erst aus der Steuererklärung. Ersetzt keine Steuerberatung.

Der Link enthält deine Eingaben, nicht das Ergebnis: Wer ihn öffnet, rechnet mit den aktuellen Werten.

Wie viel Brutto sind 2.500 € netto?

Für 2.500 € netto im Monat brauchst du 2026 in Steuerklasse I rund 3.805 € brutto (genau 3.804,79 €, ohne Kinder und Kirchensteuer, gesetzlich versichert mit 2,9 % Zusatzbeitrag). In Steuerklasse III reichen 3.293,29 €, in Steuerklasse V sind es 4.704,15 €. Mit Kirchensteuer steigt der Bedarf in Steuerklasse I auf 3.887,30 €.

Die Formel

Eine direkte Formel von Netto zu Brutto gibt es nicht, weil Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Beitragsbemessungsgrenzen und Übergangsbereich jeweils eigene Stufen und Rundungen haben. Der Rechner sucht deshalb per Intervallhalbierung: Er rechnet ein Brutto mit dem Programmablaufplan 2026 in Netto um, vergleicht mit deinem Wunschnetto und halbiert den Suchbereich, bis das kleinste Brutto auf den Cent genau gefunden ist, dessen Netto dein Ziel erreicht.

Rechenbeispiel

Beispiel mit den Voreinstellungen: Für 2.500 € netto im Monat brauchst du 3.804,79 € brutto, also 45.657,48 € im Jahr. Davon gehen 477,25 € an Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer und 827,54 € an Sozialabgaben ab, zusammen 34,29 % des Bruttos.

Wichtige Werte 2026

Grundfreibetrag 202612.348 € im Jahr
Sozialabgaben ArbeitnehmerRund 21 %: Rente 9,3 %, Arbeitslos 1,3 %, Kranken 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag, Pflege 1,8 % bis 2,4 %
Beitragsbemessungsgrenzen8.450 € im Monat für Rente und Arbeitslosenversicherung, 5.812,50 € für Kranken- und Pflegeversicherung
SolidaritätszuschlagErst ab 20.350 € Lohnsteuer im Jahr (Steuerklasse III: 40.700 €), dann mit Milderungszone
Kirchensteuer8 % der Lohnsteuer in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %
Minijob-GrenzeBis 603 € im Monat keine Lohnsteuer für dich, nur 3,6 % Rentenbeitrag (unter 175 € Lohn mehr)

Werte geprüft:

So rechnet der Netto-Brutto-Rechner

Vom Brutto zum Netto ist der gewohnte Weg: Lohnsteuer nach Steuerklasse, gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, dazu die vier Sozialversicherungsbeiträge. Rückwärts gibt es keine Formel, die man einfach umstellen könnte. Der Steuertarif besteht aus mehreren Zonen mit eigenen Formeln, der Soli setzt erst ab einer Freigrenze ein, die Sozialabgaben enden an zwei verschiedenen Beitragsbemessungsgrenzen, und das Lohnsteuerverfahren rundet an mehreren Stellen auf volle Euro oder Cent.

Der Rechner löst das so, wie man eine Zahl in einem Telefonbuch sucht: Er startet mit einem Bereich, in dem das Brutto sicher liegt, rechnet die Mitte in Netto um und verwirft die Hälfte, in der das Ergebnis nicht liegen kann. Nach etwa 20 Schritten ist der Bereich auf einen Cent geschrumpft. Weil jeder Schritt dieselbe Berechnung verwendet wie unser Brutto-Netto-Rechner, passen beide Rechner auf den Cent zusammen.

Eine Stelle, an der das Netto nicht gleichmäßig mit dem Brutto steigt, ist die Minijob-Grenze von 603 €. Bis dahin fällt für dich keine Lohnsteuer an, einen Cent darüber beginnt der Übergangsbereich mit normaler Lohnsteuer. In den Steuerklassen I bis IV springt das Netto dort nach oben, in V und VI kann es sogar sinken. Der Rechner prüft deshalb beide Seiten der Grenze und nennt dir das kleinste Brutto, mit dem dein Wunschnetto erreicht ist.

Für eine Gehaltsverhandlung lohnt sich ein Blick auf die Steuerklasse: Dasselbe Netto kostet in Steuerklasse V deutlich mehr Brutto als in Steuerklasse III, obwohl die Jahressteuer eines Ehepaares am Ende über die Steuererklärung ausgeglichen wird. Wer mit einem Arbeitgeber verhandelt, sollte deshalb in Brutto sprechen und das Netto nur als eigene Planungsgröße verwenden.

Häufige Fragen

Wie viel Brutto sind 2.000 € netto?
In Steuerklasse I ohne Kinder und Kirchensteuer, gesetzlich versichert mit 2,9 % Zusatzbeitrag, rund 2.904 € brutto im Monat (2.903,72 €). Mit anderer Steuerklasse oder Kirchensteuer ändert sich der Betrag, trage deine Werte oben ein.
Wie viel Brutto sind 3.000 € netto?
Mit denselben Annahmen rund 4.747 € brutto im Monat (4.747,17 €). Der Abstand zwischen Brutto und Netto wächst mit dem Gehalt, weil der Steuersatz progressiv steigt.
Warum brauche ich in Steuerklasse V so viel mehr Brutto?
In Steuerklasse V fehlt der Grundfreibetrag, er wird dem Partner in Steuerklasse III doppelt angerechnet. Deshalb wird schon vom ersten Euro Lohnsteuer einbehalten. Über die gemeinsame Steuererklärung gleicht sich das beim Ehepaar aus, im Monat aber brauchst du für dasselbe Netto deutlich mehr Brutto.
Stimmt das Ergebnis mit dem Brutto-Netto-Rechner überein?
Ja. Der Netto-Brutto-Rechner verwendet dieselbe Berechnung und sucht nur das passende Brutto. Gibst du das angezeigte Brutto mit denselben Angaben in den Brutto-Netto-Rechner ein, erhältst du dein Wunschnetto, auf den Cent oder wenige Cent darüber.
Sind Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld berücksichtigt?
Nein. Der Rechner arbeitet mit einem laufenden Monatsgehalt. Einmalzahlungen werden anders besteuert und würden das Monatsnetto verzerren. Wenn du ein Jahresziel hast, teile es durch die Zahl der Gehälter und rechne die Einmalzahlungen getrennt.
Was kostet dieses Brutto den Arbeitgeber?
Mehr als das Brutto: Dazu kommen rund 21 % Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, die Umlagen U1 bis U3 und je nach Branche die Berufsgenossenschaft. Die vollständige Rechnung zeigt der Arbeitgeber-Gehaltsrechner.

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Stand (Steuerjahr 2026) · zuletzt geprüft:

Prüfumfang: Formeln und Referenzwerte wurden gegen die oben genannten Quellen geprüft, durch die Redaktion von Nomado24. Geprüft wird die Rechenlogik, nicht deine persönliche Konstellation. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.