Arbeitgeber-Gehaltsrechner 2026: Personalkosten berechnen
Ein Bruttogehalt ist nicht das, was eine Stelle kostet. Dazu kommen der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, die Umlagen U1, U2 und U3 und je nach Branche die Berufsgenossenschaft. Dieser Rechner zeigt die Arbeitgeberkosten Posten für Posten und daneben, was vom selben Gehalt netto beim Beschäftigten ankommt, auch für Minijob und Midijob.
Arbeitgeberkosten
€ pro Monat
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Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung: Arbeitgeber und Beschäftigter teilen sich die Beiträge im Wesentlichen hälftig, bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen.
Nächster Schritt:Vom gewünschten Netto das nötige Brutto berechnenMit diesem Brutto dein Netto berechnen
Angaben zur Stelle
Regelmäßiges Bruttogehalt ohne Einmalzahlungen. Ob pro Monat oder pro Jahr, stellst du im nächsten Feld ein.
Ein Jahresgehalt wird durch 12 geteilt; Weihnachts- und Urlaubsgeld rechnet der Rechner nicht gesondert.
Ändert nur das Netto des Beschäftigten, nicht die Arbeitgeberkosten.
Wirkt auf die Kirchensteuer (8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %) und auf die Pflegeversicherung in Sachsen, wo der Arbeitgeber nur 1,3 % trägt.
Alle Kinder des Beschäftigten, auch erwachsene. Sie wirken nur auf sein Netto: Kinderlose zahlen ab 23 Jahren 0,6 Prozentpunkte Pflegezuschlag, der Arbeitgeber nicht.
Nur für das Netto des Beschäftigten relevant.
Bei privat Versicherten zahlt der Arbeitgeber statt des Kassenanteils einen Zuschuss: die Hälfte des Beitrags, höchstens den Betrag, den er bei gesetzlicher Versicherung tragen würde.
Kassenindividuell, 2026 im Durchschnitt 2,9 %. Arbeitgeber und Beschäftigter tragen je die Hälfte.
Pflicht für Betriebe mit höchstens 30 Beschäftigten (§ 1 AAG). Im Gegenzug erstattet die Kasse einen Teil der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.
Legt die Krankenkasse des Beschäftigten fest, 2026 zwischen 0,8 und 4,9 %. Voreinstellung: Techniker Krankenkasse, allgemeiner Satz 2,1 %.
Zahlen alle Arbeitgeber, 2026 je nach Kasse 0,20 bis 0,69 %. Voreinstellung: Techniker Krankenkasse, 0,44 %.
Optional, in Prozent vom Brutto. Der Beitrag hängt von Branche und Gefahrklasse ab und kommt einmal im Jahr per Bescheid; im Büro oft unter 1 %, auf dem Bau deutlich mehr. Voreinstellung 0, weil es keinen ehrlichen Durchschnitt gibt.
Optional: zum Beispiel Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge, Jobticket oder Ausstattung. Wird unverändert addiert.
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Im Vergleich
Differenz-2.348,10 € pro Monat
Zusammensetzung
- Bruttogehalt
- 4.000 € pro Monat
- Rentenversicherung (Arbeitgeber)
- 372 € pro Monat
- Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeber)
- 52 € pro Monat
- Krankenversicherung (Arbeitgeber)
- 350 € pro Monat
- Pflegeversicherung (Arbeitgeber)
- 72 € pro Monat
- Arbeitgeberanteil Sozialversicherung gesamt
- 846 € pro Monat
- Umlage U1
- 84 € pro Monat
- Umlage U2
- 17,60 € pro Monat
- Insolvenzgeldumlage (U3)
- 6 € pro Monat
- Kosten über dem Brutto
- 953,60 € pro Monat
- Aufschlag auf das Brutto
- 23,84 %
- Arbeitgeberkosten im Jahr
- 59.443,20 € pro Jahr
- Netto beim Beschäftigten
- 2.605,50 € pro Monat
- Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer (Beschäftigter)
- 524,50 € pro Monat
- Sozialabgaben des Beschäftigten
- 870 € pro Monat
- Anteil der Arbeitgeberkosten, der netto ankommt
- 52,60 %
Gut zu wissen
Nicht enthalten sind Kosten, die der Rechner nicht kennen kann: Weihnachts- und Urlaubsgeld, Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Urlaub, Arbeitsplatz, Ausstattung, Weiterbildung und Recruiting. Wer mit einem Budget plant, rechnet diese Posten zusätzlich ein.
- U1 und U2 sind kassenindividuell. Den genauen Satz findest du auf der Website der Krankenkasse des Beschäftigten; bei der U1 kann der Arbeitgeber oft zwischen mehreren Erstattungsstufen wählen.
- Die Unfallversicherung ist mit 0 angesetzt. Trägt der Betrieb einen Beitrag an die Berufsgenossenschaft, gib ihn oben als Prozentsatz vom Brutto ein.
Unverbindliche Berechnung mit den Beitragssätzen, Beitragsbemessungsgrenzen und Umlagesätzen 2026 und dem Lohnsteuer-Programmablaufplan 2026 für das Netto. Annahmen: laufendes Monatsgehalt ohne Einmalzahlungen, Beschäftigter mindestens 23 Jahre alt, Minijob im gewerblichen Bereich. Nicht abgebildet: Minijobs im Privathaushalt, Auszubildende, Werkstudierende, mehrere Beschäftigungen, Faktorverfahren und tarifliche Zusatzkosten. Ersetzt keine Lohnabrechnung und keine Steuerberatung.
Der Link enthält deine Eingaben, nicht das Ergebnis: Wer ihn öffnet, rechnet mit den aktuellen Werten.
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Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber 2026?
Unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen zahlt der Arbeitgeber 2026 rund 21,2 % des Bruttogehalts zusätzlich als Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung: Rente 9,3 %, Arbeitslosenversicherung 1,3 %, Krankenversicherung 7,3 % plus die Hälfte des Zusatzbeitrags und Pflegeversicherung 1,8 %. Dazu kommen die Umlagen U2 und die Insolvenzgeldumlage von 0,15 %, in Betrieben bis 30 Beschäftigte auch die U1. Bei 4.000 € Monatsbrutto ergeben sich so mit den Standardwerten dieses Rechners 4.953,60 € Arbeitgeberkosten im Monat.
Die Formel
Arbeitgeberkosten = Bruttogehalt + Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (RV 9,3 % und AV 1,3 % bis 8.450 € im Monat, KV 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag und PV 1,8 % bis 5.812,50 € im Monat) + Umlage U1 + Umlage U2 + Insolvenzgeldumlage 0,15 % (jeweils auf das rentenversicherungspflichtige Entgelt) + Unfallversicherung + sonstige Kosten. Im Minijob stattdessen pauschal 15 % RV, 13 % KV, 2 % Pauschsteuer und die Umlagen der Minijob-Zentrale.
Rechenbeispiel
Beispiel mit den Voreinstellungen: Bei 4.000 € Monatsbrutto zahlt der Arbeitgeber 846 € Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und 107,60 € Umlagen. Die Arbeitgeberkosten liegen damit bei 4.953,60 € im Monat, 23,84 % über dem Brutto. Beim Beschäftigten kommen in Steuerklasse I 2.605,50 € netto an, das sind 52,60 % der Arbeitgeberkosten.
Wichtige Werte 2026
| Rentenversicherung | 9,3 % Arbeitgeberanteil, bis 8.450 € Monatsbrutto (BBG 101.400 € im Jahr) |
|---|---|
| Arbeitslosenversicherung | 1,3 % Arbeitgeberanteil, gleiche Beitragsbemessungsgrenze |
| Krankenversicherung | 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag (Durchschnitt 2,9 %, also 1,45 %), bis 5.812,50 € Monatsbrutto |
| Pflegeversicherung | 1,8 % (Sachsen 1,3 %); den Kinderlosenzuschlag trägt allein der Beschäftigte |
| Umlage U1 | Kassenindividuell, nur Betriebe bis 30 Beschäftigte; Minijob 0,80 % |
| Umlage U2 | Kassenindividuell, alle Arbeitgeber; Minijob 0,22 % |
| Insolvenzgeldumlage (U3) | 0,15 % (§ 360 SGB III), 2026 unverändert |
| Minijob gewerblich | 13 % KV + 15 % RV + 2 % Pauschsteuer + 1,17 % Umlagen = 31,17 % |
Werte geprüft:
Woraus sich die Personalkosten zusammensetzen
Das Bruttogehalt ist nur der Ausgangspunkt. In Deutschland finanzieren Arbeitgeber und Beschäftigte die Sozialversicherung gemeinsam, und der Anteil des Arbeitgebers steht auf keiner Gehaltsabrechnung des Beschäftigten. 2026 sind das 9,3 % für die Rentenversicherung, 1,3 % für die Arbeitslosenversicherung, 7,3 % für die Krankenversicherung plus die Hälfte des kassenindividuellen Zusatzbeitrags und 1,8 % für die Pflegeversicherung. Zusammen mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 % ergibt das rund 21,2 % des Bruttos.
Die Beiträge fallen nur bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen an: 8.450 € im Monat für Renten- und Arbeitslosenversicherung, 5.812,50 € für Kranken- und Pflegeversicherung. Oberhalb dieser Beträge steigen die Arbeitgeberkosten nur noch um das zusätzliche Brutto, weshalb der prozentuale Aufschlag bei hohen Gehältern sinkt. Den Zuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung trägt allein der Beschäftigte, er ändert die Arbeitgeberkosten nicht.
Dazu kommen drei Umlagen. Die U1 finanziert die Erstattung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und ist nur für Betriebe mit höchstens 30 Beschäftigten Pflicht. Die U2 deckt die Aufwendungen bei Mutterschaft und gilt für alle Arbeitgeber. Beide Sätze legt die Krankenkasse fest. Die dritte, die Insolvenzgeldumlage, beträgt 2026 einheitlich 0,15 % und wird mit dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag an die Krankenkasse gezahlt. Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft kommen einmal im Jahr per Bescheid und hängen von der Branche ab.
Im Minijob bis 603 € im Monat rechnet der Arbeitgeber pauschal: 15 % Rentenversicherung, 13 % Krankenversicherung, sofern der Minijobber gesetzlich versichert ist, 2 % Pauschsteuer sowie die Umlagen der Minijob-Zentrale, 2026 zusammen 31,17 %. Im Midijob zwischen 603,01 und 2.000 € zahlt der Beschäftigte reduzierte Beiträge. Die Entlastung geht nicht zulasten der Sozialkassen, sondern des Arbeitgebers: Er trägt den Rest des Gesamtbeitrags und am unteren Rand des Übergangsbereichs deutlich mehr als die Hälfte.
Der Rechner zeigt neben den Kosten auch das Netto des Beschäftigten, berechnet mit demselben Programmablaufplan 2026 wie der Brutto-Netto-Rechner. So siehst du, welcher Teil des Geldes, das eine Stelle kostet, tatsächlich auf dem Konto ankommt. Wer von einem Netto ausgeht, das eine Kandidatin oder ein Kandidat erwartet, findet das nötige Brutto im Netto-Brutto-Rechner.
Häufige Fragen
- Wie viel Prozent zahlt der Arbeitgeber auf das Bruttogehalt?
- Unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen rund 21,2 % Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung bei durchschnittlichem Zusatzbeitrag, dazu die Umlagen: U2 und Insolvenzgeldumlage zusammen meist unter 1 %, in kleinen Betrieben zusätzlich die U1 von etwa 1 bis 4 %. Realistisch liegt der Aufschlag damit zwischen rund 22 und 25 % des Bruttos, bei Gehältern über den Beitragsbemessungsgrenzen darunter.
- Was kostet ein Mitarbeiter mit 3.000 € brutto?
- Mit den Voreinstellungen des Rechners (Zusatzbeitrag 2,9 %, U1 2,1 %, U2 0,44 %, keine Berufsgenossenschaft) rund 3.715 € im Monat, also etwa 44.580 € im Jahr. Trage die Werte deines Betriebs oben ein, um die genaue Zahl zu sehen.
- Was kostet ein Minijobber den Arbeitgeber 2026?
- Im gewerblichen Minijob 31,17 % zusätzlich zum Verdienst: 13 % Krankenversicherung, 15 % Rentenversicherung, 2 % Pauschsteuer, 0,80 % U1, 0,22 % U2 und 0,15 % Insolvenzgeldumlage. Bei der vollen Verdienstgrenze von 603 € sind das 790,95 € im Monat, plus Unfallversicherung.
- Zahlt der Arbeitgeber den Zuschlag für Kinderlose?
- Nein. Den Beitragszuschlag von 0,6 Prozentpunkten für Kinderlose ab 23 Jahren trägt der Beschäftigte allein. Auch die Abschläge für Eltern mit mehreren Kindern betreffen nur den Arbeitnehmeranteil. Der Arbeitgeberanteil zur Pflegeversicherung bleibt bei 1,8 %, in Sachsen bei 1,3 %.
- Muss jeder Arbeitgeber die Umlage U1 zahlen?
- Nein, nur Betriebe mit in der Regel höchstens 30 Beschäftigten, wobei Teilzeitkräfte anteilig zählen (§ 3 AAG). Im Gegenzug erstattet die Krankenkasse einen Teil des fortgezahlten Gehalts, wenn ein Beschäftigter krank wird. Die U2 für Mutterschaft zahlen dagegen alle Arbeitgeber, unabhängig von der Größe.
- Sind das alle Kosten eines Mitarbeiters?
- Nein. Der Rechner erfasst Brutto, Sozialversicherung, Umlagen, Pauschsteuer im Minijob und auf Wunsch Unfallversicherung und sonstige monatliche Posten. Weihnachts- und Urlaubsgeld, Arbeitsplatz, Ausstattung, Weiterbildung und Recruiting kommen je nach Betrieb hinzu und sind hier bewusst nicht geschätzt.
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Stand (Steuerjahr 2026) · zuletzt geprüft:
Quellen:
- BMAS: Sozialversicherungs-Rechengrößen 2026
- § 20 SGB IV (Übergangsbereich)
- § 1, § 7 AAG (Umlagen U1 und U2)
- § 358, § 360 SGB III (Insolvenzgeldumlage)
- § 249b SGB V (Pauschalbeitrag KV im Minijob)
- § 172 SGB VI (Arbeitgeberanteil RV im Minijob)
- § 40a EStG (Pauschsteuer 2 %)
- Minijob-Zentrale: Minijob-Beiträge 2026 (U1 0,80 %, U2 0,22 %, 31,17 %)
- Techniker Krankenkasse: Umlagesätze U1 und U2 2026
- Deutsche Rentenversicherung: Insolvenzgeldumlage
Prüfumfang: Formeln und Referenzwerte wurden gegen die oben genannten Quellen geprüft, durch die Redaktion von Nomado24. Geprüft wird die Rechenlogik, nicht deine persönliche Konstellation. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
