Elterngeld-Rechner 2026
Elterngeld ersetzt einen Teil des Einkommens, das nach der Geburt wegfällt. Gerechnet wird aber nicht auf dein normales Netto, sondern auf ein eigens definiertes Elterngeld-Netto mit pauschalen Steuern und pauschalen Sozialabgaben. Der Rechner zeigt dir diese Kette Schritt für Schritt und nennt dein Basiselterngeld pro Monat.
Basiselterngeld pro Monat
Euro / Monat
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Du beziehst Basiselterngeld ohne Einkommen im Bezugsmonat. Gerechnet wird die Ersatzrate auf dein volles Elterngeld-Netto vor der Geburt.
Nächster Schritt:Mit diesem Brutto dein Netto berechnenKrankengeld für dieses Gehalt berechnen
Deine Angaben
Der Durchschnitt der zwölf Kalendermonate vor dem Geburtsmonat, ohne Boni und ohne 13. Gehalt.
Maßgeblich ist die Klasse aus der letzten Gehaltsabrechnung des Bemessungszeitraums. Klasse VI bleibt nach dem BEEG aussen vor.
Das BEEG rechnet hier bundesweit mit 8 Prozent, auch in Ländern mit 9 Prozent.
Null, wenn du während des Bezugs gar nicht arbeitest. Sonst dein Teilzeitbrutto.
Ja, wenn mit dem Neugeborenen zwei Kinder unter 3 oder drei Kinder unter 6 im Haushalt leben.
Null bei einem Kind, eins bei Zwillingen, zwei bei Drillingen.
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Im Vergleich
Differenz-689,32 Euro / Monat
So kommt der Betrag zustande
- Arbeitnehmer-Pauschbetrag (ein Zwölftel)
- 102,50 Euro / Monat
- Pauschale Steuern vor der Geburt
- 298 Euro / Monat
- Sozialabgabenpauschale, 21 Prozent
- 630 Euro / Monat
- Elterngeld-Netto vor der Geburt
- 1.969,50 Euro / Monat
- Ersatzrate
- 65 %
- Basiselterngeld
- 1.280,18 Euro / Monat
- Elterngeld Plus, höchstens
- 640,09 Euro / Monat
Gut zu wissen
Basiselterngeld gibt es für zwölf Monatsbeträge, die sich beide Eltern teilen. Mindert ein Elternteil in zwei Lebensmonaten sein Einkommen, kommen zwei Partnermonate dazu, insgesamt also 14.
Unverbindliche Schätzung für Basiselterngeld bei Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit, nach §§ 2 bis 2f BEEG und dem Programmablaufplan 2026. Nicht gerechnet werden Partnerschaftsbonus, Selbstständigkeit und anzurechnende Leistungen nach § 3 BEEG. Verbindlich ist allein der Bescheid der Elterngeldstelle.
Der Link enthält deine Eingaben, nicht das Ergebnis: Wer ihn öffnet, rechnet mit den aktuellen Werten.
Wie viel Elterngeld bekomme ich?
Basiselterngeld beträgt 2026 zwischen 65 und 100 Prozent deines Elterngeld-Nettos vor der Geburt, mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro im Monat, wobei Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag noch obendrauf kommen.
Die Formel
Elterngeld-Netto = Monatsbrutto minus 102,50 Euro Arbeitnehmer-Pauschbetrag minus Lohnsteuer, Soli und gegebenenfalls 8 Prozent Kirchensteuer minus 21 Prozent Sozialabgabenpauschale. Basiselterngeld = Elterngeld-Netto mal Ersatzrate, begrenzt auf 300 bis 1.800 Euro.
Rechenbeispiel
Beispiel: aus 3.000 Euro Monatsbrutto wird ein Elterngeld-Netto von 1.969,50 Euro. Bei einer Ersatzrate von 65 Prozent ergibt das 1.280,18 Euro Basiselterngeld im Monat, Elterngeld Plus wäre höchstens 640,09 Euro.
Wichtige Werte 2026
| Ersatzrate | 67 Prozent zwischen 1.000 und 1.200 Euro Elterngeld-Netto |
|---|---|
| Unter 1.000 Euro | plus 0,1 Prozentpunkte je 2 Euro Abstand, bis zu 100 Prozent |
| Über 1.200 Euro | minus 0,1 Prozentpunkte je 2 Euro Abstand, ab 1.240 Euro sind es 65 Prozent |
| Spanne | mindestens 300 Euro, höchstens 1.800 Euro im Monat |
| Sozialabgabenpauschale | 9 Prozent Kranken- und Pflege, 10 Prozent Rente, 2 Prozent Arbeitsförderung |
| Einkommensgrenze | mehr als 175.000 Euro zu versteuerndes Einkommen, dann entfällt der Anspruch |
Werte geprüft:
Wie das Elterngeld berechnet wird
Der häufigste Irrtum beim Elterngeld ist, es werde von deinem normalen Nettogehalt berechnet. Das stimmt nicht. Das BEEG definiert in den §§ 2c, 2e und 2f ein eigenes Elterngeld-Netto: vom Monatsbrutto geht ein Zwölftel des Arbeitnehmer-Pauschbetrags ab, also 102,50 Euro, dann pauschale Steuern und dann pauschale Sozialabgaben.
Die Sozialabgaben sind dabei reine Prozentsätze: 9 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung, 10 Prozent für die Rente, 2 Prozent für die Arbeitsförderung, zusammen 21 Prozent. § 2f Abs. 3 BEEG stellt ausdrücklich klar, dass andere Regeln zur Beitragsbemessung nicht gelten. Es gibt hier also keine Beitragsbemessungsgrenze, und genau deshalb fällt das Elterngeld-Netto bei hohen Gehältern deutlich niedriger aus als das echte Netto.
Auf dieses Elterngeld-Netto kommt die Ersatzrate. Zwischen 1.000 und 1.200 Euro sind es glatte 67 Prozent. Darunter steigt der Satz um 0,1 Prozentpunkte je 2 Euro Abstand, bis auf 100 Prozent. Darüber sinkt er um 0,1 Prozentpunkte je 2 Euro, bis er bei 1.240 Euro die untere Marke von 65 Prozent erreicht und dort bleibt.
Am Ende greifen zwei Schranken: mindestens 300 Euro, höchstens 1.800 Euro im Monat. Den Höchstbetrag erreichst du bei rund 2.770 Euro Elterngeld-Netto, darüber ändert mehr Gehalt nichts mehr. Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag kommen erst danach obendrauf und dürfen die 1.800 Euro überschreiten.
Arbeitest du während des Bezugs weiter, ersetzt das Elterngeld nicht mehr dein ganzes Einkommen, sondern nur den Unterschied zwischen dem Elterngeld-Netto vor und nach der Geburt. Das Einkommen vor der Geburt wird dabei höchstens mit 2.770 Euro angesetzt, auch wenn du deutlich mehr verdient hast.
Häufige Fragen
- Warum ist mein Elterngeld-Netto niedriger als mein echtes Netto?
- Weil es eine gesetzliche Fiktion ist. Das BEEG zieht pauschal 21 Prozent Sozialabgaben vom vollen Brutto ab, ohne Beitragsbemessungsgrenze, und zusätzlich ein Zwölftel des Arbeitnehmer-Pauschbetrags. Bei hohen Gehältern ist das spürbar mehr, als dir tatsächlich abgezogen wird.
- Wie hoch ist das Elterngeld mindestens und höchstens?
- Basiselterngeld liegt bei mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro im Monat. Die 300 Euro bekommst du auch dann, wenn du vor der Geburt gar nicht gearbeitet hast. Den Höchstbetrag erreichst du bei etwa 2.770 Euro Elterngeld-Netto.
- Wann bekomme ich mehr als 67 Prozent?
- Wenn dein Elterngeld-Netto unter 1.000 Euro liegt. Je volle 2 Euro Abstand steigt der Satz um 0,1 Prozentpunkte, bei 800 Euro sind es also 77 Prozent. Nach oben ist bei 100 Prozent Schluss, erreicht bei einem Elterngeld-Netto von 340 Euro.
- Was bringt der Geschwisterbonus?
- Zehn Prozent auf dein Elterngeld, mindestens aber 75 Euro im Monat. Voraussetzung ist, dass mit dem Neugeborenen zwei Kinder unter 3 Jahren oder drei Kinder unter 6 Jahren im Haushalt leben. Bei Kindern mit Behinderung liegt die Altersgrenze bei 14 Jahren.
- Wie lange gibt es Basiselterngeld?
- Beide Eltern zusammen haben Anspruch auf zwölf Monatsbeträge. Mindert ein Elternteil in zwei Lebensmonaten sein Einkommen, kommen zwei Partnermonate dazu, insgesamt also 14. Ein Elternteil allein bekommt höchstens zwölf.
- Lohnt sich Elterngeld Plus?
- Elterngeld Plus ist höchstens halb so hoch wie das gesamte Basiselterngeld inklusive Zuschläge, läuft aber doppelt so viele Monate. Wer während des Bezugs in Teilzeit arbeitet, fährt damit oft besser, weil der Teilzeitverdienst den Monatsbetrag beim Basiselterngeld stärker kürzt als beim Elterngeld Plus. Dieser Rechner zeigt nur die Obergrenze, nicht deinen Planungsfall.
- Ab wann bekomme ich gar kein Elterngeld mehr?
- Bei mehr als 175.000 Euro zu versteuerndem Einkommen im letzten abgeschlossenen Steuerjahr vor der Geburt. Genau 175.000 Euro sind noch anspruchsberechtigt, das Gesetz stellt auf ein Überschreiten ab. Für Paare zählt die Summe beider Einkommen, für Alleinerziehende das eigene, die Grenze ist in beiden Fällen gleich hoch. Sie gilt für Kinder, die ab dem 1. April 2025 geboren sind.
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Stand (Steuerjahr 2026) · zuletzt geprüft:
Quellen:
- § 2 BEEG (Höhe des Elterngeldes, Ersatzrate, Mindest- und Höchstbetrag)
- § 2a BEEG (Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag)
- § 2b BEEG (Bemessungszeitraum)
- § 2c BEEG (Einkommen aus nichtselbstständiger Erwerbstätigkeit)
- § 2e BEEG (Abzüge für Steuern, Kirchensteuer 8 Prozent)
- § 2f BEEG (Abzüge für Sozialabgaben, 9 / 10 / 2 Prozent)
- § 1 Abs. 8 BEEG (Anspruch entfällt über 175.000 Euro zu versteuerndem Einkommen)
- § 4 und § 4a BEEG (Bezugsdauer, Elterngeld Plus)
- Familienportal des Bundes: Elterngeld
Prüfumfang: Formeln und Referenzwerte wurden gegen die oben genannten Quellen geprüft, durch die Redaktion von Nomado24. Geprüft wird die Rechenlogik, nicht deine persönliche Konstellation. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
