Homeoffice-Pauschale 2026 berechnen
Gib deine Homeoffice-Tage im Jahr ein und sieh sofort, wie viel Homeoffice-Pauschale du in der Steuererklärung 2026 ansetzen kannst: 6 € pro Tag, maximal 1.260 € im Jahr.
Die Homeoffice-Pauschale beträgt 2026 6 € für jeden Tag, an dem du überwiegend zu Hause arbeitest, höchstens 210 Tage, also maximal 1.260 € im Jahr.
Die Formel
Pauschale = 6 € × Homeoffice-Tage, gedeckelt bei 210 Tagen (1.260 € pro Jahr).
Rechenbeispiel
Beispiel: 120 Homeoffice-Tage × 6 € = 720 € im Jahr. Ab 210 Tagen bleibt das Ergebnis bei 1.260 €, egal wie viele Tage du noch hinzufügst.
Wichtige Werte 2026
| Tagespauschale 2026 | 6 € pro Homeoffice-Tag |
|---|---|
| Höchstzahl der Tage pro Jahr | 210 |
| Jahreshöchstbetrag | 1.260 € (210 × 6 €) |
| Rechtsgrundlage | § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6c EStG |
| Zählt als | Werbungskosten |
| Arbeitnehmer-Pauschbetrag zum Überschreiten | 1.230 € pro Jahr |
Werte geprüft:
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So funktioniert die Homeoffice-Pauschale
Für jeden Tag, an dem du überwiegend (mehr als die Hälfte der Arbeitszeit) von zu Hause arbeitest und nicht zusätzlich an deiner ersten Tätigkeitsstätte (z. B. dem Büro) bist, kannst du 6 € als Tagespauschale ansetzen, ganz ohne separates Arbeitszimmer. Steht dir dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, zählt der Tag auch mit Bürobesuch.
Die Pauschale ist auf 210 Tage bzw. 1.260 € pro Jahr begrenzt. Sie zählt zu den Werbungskosten und wirkt sich aus, sobald du den Werbungskosten-Pauschbetrag überschreitest.
Wichtig für 2026: Die Finanzämter prüfen genauer. Notiere deine Homeoffice-Tage (z. B. im Kalender), damit du sie bei Bedarf nachweisen kannst.
Nachweise und BMF-Praxis 2026: Die Homeoffice-Pauschale ist in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6c EStG geregelt; die Finanzverwaltung (BMF) erläutert die Anwendung in ihren Schreiben. Seit 2023 gelten unverändert 6 € pro Tag und höchstens 1.260 € pro Jahr (210 Tage). Neu ist die strengere Prüfpraxis: Finanzämter fragen 2026 häufiger nach, an welchen Tagen tatsächlich überwiegend zu Hause gearbeitet wurde. Ein einfacher Homeoffice-Kalender (Datum, Beginn und Ende, kurze Tätigkeitsnotiz) genügt in den meisten Fällen als Nachweis.
Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Orientierung und ersetzt keine Steuerberatung.
Häufige Fragen
- Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale 2026?
- Die Homeoffice-Pauschale beträgt 2026 unverändert 6 € pro Homeoffice-Tag, maximal 1.260 € im Jahr (210 Tage).
- Brauche ich ein separates Arbeitszimmer?
- Nein. Die Tagespauschale gilt unabhängig davon, ob du ein separates Arbeitszimmer hast: es genügt, dass du an dem Tag überwiegend von zu Hause gearbeitet hast.
- Zählt ein Tag mit Bürobesuch?
- In der Regel nicht: Warst du am selben Tag auch an deiner ersten Tätigkeitsstätte (Büro), zählt der Tag normalerweise nicht. Ausnahme: Steht dir dort dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, kannst du die Pauschale trotzdem ansetzen.
- Wie weise ich meine Homeoffice-Tage 2026 nach?
- Führe einen einfachen Homeoffice-Kalender mit Datum und kurzer Notiz zur Tätigkeit. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers hilft, ist aber nicht zwingend. Die Pauschale gilt nur für Tage, an denen du überwiegend zu Hause gearbeitet hast.
- Lohnt sich die Pauschale unterhalb des Arbeitnehmer-Pauschbetrags?
- Die Homeoffice-Pauschale zählt zu den Werbungskosten. Ein zusätzlicher Steuervorteil entsteht erst, wenn deine gesamten Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € liegen. Mit 210 Homeoffice-Tagen (1.260 €) liegst du allein mit der Pauschale bereits knapp darüber.
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Stand (Steuerjahr 2026) · zuletzt geprüft: 2026-06
Quellen: § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6c EStG (Homeoffice-Pauschale)
Berechnungslogik redaktionell geprüft durch das Nomado24-Team. Keine Steuerberatung.
