Arbeitszeitrechner
Wie lange hast du heute wirklich gearbeitet, und was ergibt das in der Woche? Trag Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pause ein: Der Rechner zeigt dir die Netto-Arbeitszeit in Stunden und Minuten, als Dezimalzahl für den Stundenzettel und hochgerechnet auf Woche und Monat. Dazu prüft er, ob Pausen, Höchstarbeitszeit und Ruhezeit zum Arbeitszeitgesetz passen.
Netto-Arbeitszeit pro Tag
Std.
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Diese Arbeitszeit passt zum Arbeitszeitgesetz: höchstens acht Stunden am Tag und eine ausreichende Pause. Ob Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung etwas anderes regeln, kann der Rechner nicht prüfen.
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Deine Zeiten
Uhrzeit, zu der du angefangen hast.
Liegt das Ende vor dem Beginn, rechnet der Rechner mit einer Nachtschicht bis zum nächsten Tag.
Jede Pause einzeln eintragen: Als Ruhepause zählen nach § 4 ArbZG nur Blöcke ab 15 Minuten am Stück. Mehrere Pausen ab 15 Minuten darfst du in einem Feld zusammenfassen.
Optional, 0 wenn es keine weitere Pause gab. Kurze Unterbrechungen unter 15 Minuten bitte einzeln eintragen.
Optional, 0 wenn es keine weitere Pause gab.
Für die Hochrechnung auf Woche und Monat, bei gleichen Zeiten an jedem Tag.
Szenarien speichern
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Deine Arbeitszeit im Überblick
- Anwesenheit von Beginn bis Ende
- 8:30 Std.
- Pausen und Unterbrechungen zusammen
- 30 Min.
- Netto-Arbeitszeit als Dezimalzahl
- 8 Stunden (dezimal)
- Gesetzliche Mindestpause bei dieser Arbeitszeit
- 30 Min.
- Arbeitszeit pro Woche
- 40:00 Std.
- Wochenstunden als Dezimalzahl
- 40 Stunden (dezimal)
- Monatsstunden im Durchschnitt
- 173,33 Stunden (dezimal)
- Ruhezeit bis zum nächsten Arbeitsbeginn
- 15:30 Std.
Gut zu wissen
Für Stundenzettel und Zeiterfassung werden Minuten oft in Dezimalstunden umgerechnet, auch Industrieminuten genannt: Minuten geteilt durch 60. So werden aus 7 Stunden und 45 Minuten 7,75 Stunden, nicht 7,45.
Die Prüfung nach dem Arbeitszeitgesetz ist eine Information, keine Rechtsberatung. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, Ausnahmen nach §§ 7, 10 und 18 ArbZG sowie das Jugendarbeitsschutzgesetz können andere Grenzen setzen. Gerechnet wird mit denselben Zeiten an jedem Arbeitstag und 52 geteilt durch 12 Wochen pro Monat.
Der Link enthält deine Eingaben, nicht das Ergebnis: Wer ihn öffnet, rechnet mit den aktuellen Werten.
Wie berechne ich meine Arbeitszeit?
Arbeitszeit ist nach § 2 ArbZG die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen: Arbeitsende minus Arbeitsbeginn minus Ruhepausen, also zum Beispiel 8:00 bis 16:30 Uhr mit 30 Minuten Pause gleich 8 Stunden, und wer mehr als sechs Stunden arbeitet, muss mindestens 30 Minuten Pause machen.
Die Formel
Netto-Arbeitszeit = Arbeitsende minus Arbeitsbeginn minus Ruhepausen, also Pausenblöcke ab 15 Minuten. Dezimalstunden = Stunden plus Minuten geteilt durch 60, also 7 Stunden 45 Minuten gleich 7,75 Stunden. Wochenstunden = Netto-Arbeitszeit mal Arbeitstage. Monatsstunden = Wochenstunden mal 52 geteilt durch 12.
Rechenbeispiel
Beispiel: Wer 8 Stunden und 30 Minuten im Betrieb ist und 30 Minuten Ruhepause macht, arbeitet 8 Stunden und 0 Minuten, als Dezimalzahl 8 Stunden. An 5 Tagen pro Woche sind das 40 Stunden in der Woche und im Schnitt 173,33 Stunden im Monat.
Wichtige Werte 2026
| Arbeitszeit | Beginn bis Ende der Arbeit ohne Ruhepausen (§ 2 ArbZG) |
|---|---|
| Pause | 30 Minuten ab mehr als 6 Stunden, 45 Minuten ab mehr als 9 Stunden (§ 4 ArbZG) |
| Pausenblöcke | mindestens 15 Minuten, höchstens 6 Stunden am Stück ohne Pause |
| Höchstarbeitszeit | 8 Stunden am Tag, bis 10 Stunden mit Ausgleich (§ 3 ArbZG) |
| Ruhezeit | mindestens 11 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen (§ 5 ArbZG) |
| Dezimalstunden | 15 Minuten = 0,25, 30 Minuten = 0,5, 45 Minuten = 0,75 |
Werte geprüft:
So rechnet der Arbeitszeitrechner
Die Rechnung selbst ist einfach: Arbeitsende minus Arbeitsbeginn ergibt die Anwesenheit, davon geht die Pause ab. Das Ergebnis ist die Arbeitszeit im Sinne des § 2 ArbZG, denn das Gesetz definiert sie ausdrücklich als Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen. Endet deine Schicht nach Mitternacht, rechnet der Rechner automatisch bis in den nächsten Tag.
Für Stundenzettel, Abrechnung und Zeiterfassung braucht man die Arbeitszeit oft als Dezimalzahl. Dafür werden die Minuten durch 60 geteilt: 15 Minuten sind 0,25 Stunden, 30 Minuten 0,5 und 45 Minuten 0,75. Ein häufiger Fehler ist, 7 Stunden 45 Minuten als 7,45 einzutragen. Richtig sind 7,75 Stunden, sonst fehlen dir 18 Minuten.
Bei der Pause gilt § 4 ArbZG: Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, muss mindestens 30 Minuten Pause machen, wer mehr als neun Stunden arbeitet, mindestens 45 Minuten. Die Pause darf in Blöcke von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden, und länger als sechs Stunden am Stück darf niemand ohne Pause arbeiten. Maßgeblich ist die Arbeitszeit ohne Pause.
Die tägliche Höchstarbeitszeit liegt nach § 3 ArbZG bei acht Stunden an jedem Werktag, und Werktage sind Montag bis Samstag. Bis zu zehn Stunden sind erlaubt, wenn der Durchschnitt über sechs Monate oder 24 Wochen wieder bei acht Stunden liegt. Daraus ergeben sich 48 Stunden als regelmäßige und 60 Stunden als absolute Wochengrenze.
Nach Feierabend müssen mindestens elf Stunden ununterbrochene Ruhe folgen (§ 5 ArbZG). Wer an mehreren Tagen die gleichen Zeiten arbeitet, hat als Ruhezeit also 24 Stunden minus die Anwesenheit. Bei einer Anwesenheit von mehr als 13 Stunden reicht das nicht mehr, und der Rechner weist darauf hin.
Die Prüfungen sind bewusst als Hinweise formuliert. Tarifverträge dürfen nach § 7 ArbZG abweichen, leitende Angestellte sind nach § 18 ausgenommen, und für Jugendliche gilt das strengere Jugendarbeitsschutzgesetz. Der Rechner zeigt dir, wo das Gesetz im Normalfall die Grenze zieht, und ersetzt keine Prüfung deines Arbeitsvertrags.
Häufige Fragen
- Wie rechne ich Minuten in Dezimalstunden um?
- Teile die Minuten durch 60 und addiere das Ergebnis zu den vollen Stunden. 7 Stunden und 45 Minuten sind 7 plus 45 geteilt durch 60, also 7,75 Stunden. 20 Minuten ergeben 0,33 Stunden, 40 Minuten 0,67 Stunden.
- Wie viel Pause steht mir zu?
- Bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit mindestens 30 Minuten, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten (§ 4 ArbZG). Die Pause kann in Blöcke von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Bis sechs Stunden schreibt das Gesetz keine Pause vor.
- Zählt die Pause zur Arbeitszeit?
- Nein. Nach § 2 ArbZG ist Arbeitszeit die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen. Ruhepausen werden deshalb in der Regel auch nicht bezahlt, sofern Arbeits- oder Tarifvertrag nichts anderes vorsehen.
- Wie viele Stunden darf ich am Tag arbeiten?
- Grundsätzlich acht Stunden pro Werktag. Bis zu zehn Stunden sind erlaubt, wenn du innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen im Durchschnitt nicht über acht Stunden kommst (§ 3 ArbZG). Tarifverträge können abweichen.
- Wie viele Stunden darf ich pro Woche arbeiten?
- Weil Samstag ein Werktag ist, sind im Schnitt 48 Stunden pro Woche erlaubt, also sechs Tage mit acht Stunden. Vorübergehend sind bis zu 60 Stunden möglich, wenn der Durchschnitt über sechs Monate wieder bei 48 Stunden liegt.
- Wie lange muss die Ruhezeit zwischen zwei Schichten sein?
- Mindestens elf Stunden ohne Unterbrechung (§ 5 ArbZG). In Krankenhäusern, Pflege, Gastronomie, Verkehr, Rundfunk und Landwirtschaft darf sie um eine Stunde verkürzt werden, wenn das innerhalb eines Monats durch eine Ruhezeit von mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird.
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Stand (Steuerjahr 2026) · zuletzt geprüft:
Quellen:
Prüfumfang: Formeln und Referenzwerte wurden gegen die oben genannten Quellen geprüft, durch die Redaktion von Nomado24. Geprüft wird die Rechenlogik, nicht deine persönliche Konstellation. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
